Die Zwischengruppe stellt sich vor

Unsere Zwischengruppe ist 2024 ganz neu entstanden und bietet Platz für 12 Kinder von 3 – 4,5 Jahren. Die Gruppe hat ihre Räumlichkeiten im ersten Stock unseres Gebäudes. Dort verbringen sie einen Teil der Zeit, den anderen rund ums Haus und in der Natur auf Wiesen, Feldern und im Wald.

Der Kindergarten ist täglich von Montag bis Freitag von 8.00 Uhr bis 14.00 Uhr geöffnet. Unsere Einrichtung steht allen Kindern offen, deren Eltern den waldorfpädagogischen Erziehungsstil für ihre Kinder wünschen und mittragen wollen.

Tagesablauf

Ab 8.00 Uhr werden die Kinder gebracht und von den ErzieherInnen in Empfang genommen und begrüßt. Je nach Jahreszeit draußen im Garten oder drinnen in den Räumlichkeiten. Die Kinder können sich dem Erwachsenen und seinen morgendlichen Tätigkeiten anschließen. Vom Erwachsenen werden die Tätigkeiten ausgeführt, die allmorgendlich anfallen: Wäsche pflegen, Frühstück vorbereiten, Gartenarbeit, usw. Die Kinder werden durch das „Tätig sein“ der pädagogischen Fachkräfte nachahmend dazu angeregt, mitzutun oder das Erlebte in das freie Spiel, phantasievoll mit dem freilassenden Spielmaterial, zu übertragen.

Gegen 9.00 Uhr beenden wir das Freispiel und die Tätigkeiten und räumen gemeinsam auf. Nach dem Händewaschen setzen wir uns in den Stuhlkreis. Dort beginnen wir das gemeinsame Frühstück. Dieses wurde aus frischem Obst und Gemüse aus biologischem Anbau zubereitet und mit Butterbroten und Broten mit Aufstrich vervollständigt. 

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In unserem rhythmisch – musikalischem Alltag greifen wir durch Lieder und Verse sowie begleitende Gesten das jahreszeitliche Geschehen und die christlichen Festeszeiten in kindgemäßer Form auf. Auch die Pflege der Sprache und der Musik hat bei uns an verschiedenen Stellen des Tages ihren Platz. Sei es, dass ein Lied das Aufräumen einleitet, oder zu Beginn des Essens, vor dem Beten ein Finger-, oder Hand-Gestenspiel die Kinder zur Ruhe bringt.

Nach dem Frühstück ist noch eine kleine Spielzeit und nach dem Reigen gehen wir in die Garderobe und ziehen uns wetterentsprechend an. Dann geht es in den Garten oder wir erkunden unsere wunderschöne Umgebung im Tennental.

Der Vormittag wird mit einem Puppenspiel oder einer Geschichte, sowie mit einem Abschlusskreis abgeschlossen. Zwischen 12:00 Uhr und 12:15 Uhr werden die Kinder an der langen Bank abgeholt, die nicht zu Mittag essen. Die Mittagskinder treffen sich nach dem Händewaschen zu einer gemeinsamen Mahlzeit mit Essen, das aus dem Tennental geliefert wird. Anschließend findet eine Mittagspause statt, bei der alle Kinder zur Ruhe kommen. Nach der Mittagsruhe ziehen sich die Kinder an, packen ihre Rucksäcke und gehen zur langen Bank, wo sie abgeholt werden. Die Abholzeit ist zwischen 13:50 und 14:00Uhr.

Wochenplan

In den Tageslauf fügt sich der Wochenplan ein. Verschiedene Tätigkeiten haben ihren bestimmten Wochentag, an dem sie ausgeübt werden. Auch hierbei sind Regelmäßigkeit und Rhythmus gleichermaßen wichtig wie beim Tageslauf:

o Eurythmie
o Bienenwanchskneten im Winter
o Malen mit Wachsblöcken
o Malen mit Aquarellfarben

Jahreslauf

Ebenso wichtig ist es uns, den Jahreskreis der christlichen (nicht konfessionell gebundenen) Jahresfeste zu leben und mit den Kindern zu feiern.

Im Folgenden ein Überblick:

Nach den Sommerferien wird geerntet, verarbeitet und vorgesorgt.
Wir feiern Erntedank und das Michaeli-Fest.
Mit dem kälter und dunkler werden in der Natur beginnt das Aufräumen im Garten.
Das Sankt-Martin-Fest und das Gehen mit Laternen erhellen die dunklere Jahreszeit.
Die Tief-Winter- und Adventszeit, mit Nikolaus und dem Weihnachtsfest folgen.
Nach dem Dreikönigsfest wird es draußen bereits lichter, auch wenn es weiterhin kalt ist.
Mit Maria Lichtmess werden die Kräfte in der Natur wieder spürbar. Fasching liegt in dieser Zeit.
Zum Frühlingsanfang gilt es, die Gartenarbeit wieder aufzunehmen, Jungtiere werden z. B, auf dem Bauernhof geboren und alles drängt nach draußen.
Dann folgen die Feste Ostern, Himmelfahrt und Pfingsten.
Die Pflege des Gartens trägt dann im Sommer, zur Zeit des Johannifestes wieder ihre Früchte; erneut beginnt die Ernte und somit schließt sich der Kreislauf Jahr für Jahr in erlebbaren Zusammenhängen und großer Verlässlichkeit für die Kinder.